Donnerstag, 24. Mai 2012

News: Machete vs. Tony Jaa vs. Mel Gibson

"The U.S. government recruits Machete to battle his way through Mexico in order to take down an arms dealer who looks to launch a weapon into space."
(Quelle: imdb.com)

Wem als Fan trashiger Filmkunst bei dieser Beschreibung noch keiner abgeht, sollte
sich in erster Linie untersuchen lassen und sich in zweiter den Cast genehmigen. Nicht nur, dass die üblichen Gesichter wie Jessica Alba, Tom Savini, Michelle Rodriguez und der großartige Danny Trejo als Machete wiederkommen, es gehen sogar Gerüchte um, es wären Mel Gibson und Tony Jaa mit im Boot.

"Machete Kills" Promoposter

Für unsere jüngeren Leser: Mel Gibson hat vor zirka 30 Jahren in sehr angesagten Filmen mitgemischt und das Buddycopmovie-Genre der 80er stark beeinflusst und war ausserdem der(!) Badass der postapokalyptischen Szenarien, die selbst erstellte Fallouthelden wie kleine Babygeckos aussehen lassen. Heute ist er eher durch Promitalk auf Paris Hilton Niveau bekannt.

Ausserdem redet er mit Handpuppen.

Kennt man überhaupt noch Tony Jaa? Der gute Mann wurde vor einigen Jahren als Nachfolger von Jackie Chan & Jet Li gehandelt. Mittlerweile ist er schon beim 3. "Ong Bak" Teil und macht sich durch abnehmende Kampfeinlagen und unglaublich langweiliger Storyline zum Affen. 

In den ganzen 98 Minuten und 45 Sekunden gab es eine witzige Szene, die nur deswegen witzig war, weil sie an einen Zeichnentrickfilm erinnerte, in dessen Folge es um zwei streitende Geschwister und ein Eishockeyspiel geht. 

Kleiner Tipp: Die Familie ist gelb.

Dabei war das Ganze mal so vielversprechend...

Die Szene wurde in ein einzigen Cut gedreht. DUH?!

Zugegeben:
Mel Gibson hatte dieses Jahr auch noch sein zweites, richtiges Coming Back durch "Get The Gringo", was eine Verneigung an alte Actionstreifen mit flotten Sprüchen ist und Tony Jaa arbeitet fleißig an "The Protector 2".

Trotzdem hoffen wir stark, dass Robert Rodriguez das ganze nicht in den Sand setzt und die Gerüchte um den Cast wahr macht. Schließlich bleibt seinen Fans immer noch der bittere Nachgeschmack von Filmen für seine Kinder, die selbst Uwe Boll wie ein Oscarnominierten aussehen lassen.

Hätte Rodriguez hier wenigstens etwas richtig gemacht, hätten die
Geruchsrubbelpapiere für die "4. Dimension" nach Scheiße mit
 10 Tage alten Fisch gerochen.

Cheers,
Chris

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