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Dienstag, 4. September 2012

Kritik: Men In Black 3

Zeitreisen sind eine gefährliche Angelegenheit. Sollte es eine Maschine geben, waren die Erfinder weise genug, das Gerät der Welt zu verschweigen und hoffentlich auch noch nie zu benutzen, denn immerhin wissen wir noch nicht, ob es alternative Zeitachsen gibt, egal was man macht, es immer so bleibt, wie es ist oder die Möglichkeit besteht, eine Fliege vor Millionen von Jahren zu töten und damit zu verursachen, dass wir heute von Echsenmenschen versklavt werden. Welche Wahl "Men In Black 3" davon getroffen hat, verraten wir an der Stelle natürlich nicht, aber es sei soviel gesagt, dass der Film überraschend gelungen ist.

Montag, 3. September 2012

Kritik: Snow White And The Huntsman

Es läuft doch eigentlich so ab: Hollywood bringt einen Blockbuster raus, wo schon vorprogrammiert ist, dass er in den Kinokassen einschlagen wird, während sich kleinere Studios gleich daran machen, einen Mockbuster mit ähnlichen Titel und Cover als DVD-Release zu veröffentlichen, um naive Konsumenten glauben zu lassen, der eben im Kino angelaufene Film wäre schon im heimischen Elektromarkt erhältlich. Dieses Jahr wurde aber der Spieß umgedreht, denn man könnte meinen, dass "Mirror Mirror" (zur Kritik geht es hier) der billige, trashige Abklatsch war, jedoch vor dem Blockbuster-Release namens "Snow White And The Huntsman" erschien. Letzterer hätte sogar sehr gut sein können, hätte er nicht ein paar große Fehler gemacht und dabei ist nicht nur das Casting seiner Hauptdarstellerin gemeint.

Dienstag, 28. August 2012

Kritik: The Cold Light Of Day

Erst vor Kurzem zeigten wir auf, was Nicolas Cage für Rollen in recht "durchwachsenden" Filmen annimmt. Was die Action-Legende Bruce Willis dazu antreibt, in letzter Zeit nur noch Filme zuzusagen, die es nicht mal mehr in die Kinos schaffen, bleibt fragwürdig. Besonders Fans der 80er Streifen, die sich mal sagten "Ich schaue mir jeden Film mit Willis an, egal wie schlecht er ist.", bekommen allmählich ihre Zweifel an der Qualitätskontrolle seines Agenten. Wer an der Stelle meint, dass Kevin Smiths "Cop Out" daran schuld wär und dies prophezeite, klickt auf das X oben rechts und besucht diesen Blog nie wieder.


Dienstag, 7. August 2012

Kritik: Battleship

Seit der Transformers-Reihe gibt es ein einheitliches Konzept für das Bonbon-Kino: Erstens, kauft man sich die Rechte von einem Franchise, egal wie lächerlich es klingt oder wie viel Sinn es macht, z. B. "Schiffe versenken" (...das man übrigens auch mit Papier und Stift spielen kann). Zweitens, engagiert man eine talentlose Hauptdarstellerin, denn sowas funktioniert seit Megan Fox ganz gut und die Hauptsache ist, sie hat einen schönen Körper und das Gehirn des Mannes braucht nicht mehr soviel Blut, so dass er gar sich gar nicht erst fragen muss, warum die jetzt überhaupt die Rechte von Hasbro brauchten. Drittens, falls Mann langsam wieder zur Besinnung kommen sollte, möglichst viele CGI-Explosionen reinpacken, damit nicht die Frage ensteht, ob es da überhaupt eine Story gibt. Herzlichen Glückwunsch, "Battleship", du hast das Konzept grandios umgesetzt.

Montag, 2. Juli 2012

Kritik: Lockout

Wir drehen 12 Jahre zurück. Guy Pearce hat seine Paraderolle in "Memento". Gigantischer Film. Was zum nachdenken. Was zum mehrmals schauen. Ein vielversprechendes Talent. Guckt man sich den Trailer zum neuen Guy Pearce Film "Lockout" an, könnte man meinen, die Rolle ist zwar nicht seinem Talent entsprechend, aber trotzdem passend.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Kritik: Act Of Valor

Wäre Amerika ehrlich, würden sie Filme wie "The Patriot", "Pearl Harbor" und "Act Of Valor" schlichtweg in "America Fuck Yeah! 1 - 3" umbenennen. Da sie es aber nicht sind, dürfen wir uns mit nicht mal unterschwelligen Rekrutierungsbotschaften anfreunden, die (hoffentlich) nur bei US-Bürgern funktionieren. Während jedoch der über-patriotische Mel Gibson und die Draufgänger Ben Affleck und Josh Hartnett noch schauspielerische Talente mitbringen und für Schmunzler sorgen, bleibt das Kriegsdrama einfach nur eine fade, klischeehafte Geschichte, die versucht, möglichst realistisch zu sein.


Freitag, 25. Mai 2012

Kritik: 21 Jump Street (2012)

In den 80ern klang in Filmen irgendwie alles logischer. Egal was zerstört wurde, die guten Cops sind immer damit durchgekommen und wurden am Ende sogar noch befördert. Die Verfilmung zu "21 Jump Street" nach fast 25 Jahren fügt diesem noch den ganz typischen, übertriebenen "Hangover"-Humor hinzu.