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Freitag, 7. September 2012

Kritik: Compliance

"Based on a true story" ist ein sehr schwieriger Begriff, denn Regisseure und Drehbuchautoren schreiben die wahren Begebenheiten gerne so um, dass es für den Zuschauer zugänglicher ist und es auch ordentlich in den Kinokassen klingelt, meist durch ein gefälschtes Happy End, welches mit der echten Geschichte dahinter rein gar nichts mehr zu tun hat. So wurde zum Beispiel "The Pursuit Of Happyness" so umgeschrieben, als wäre Chris Gardner (gespielt von Will Smith) ein liebevoller Vater, der nur das Beste für seinen Sohn möchte und dafür alles opfert, jedoch die Wahrheit so aussah, dass sein Sohn monatelang bei seiner Mutter lebte und diese Gardner wegen Körperverletzung anzeigte, weshalb er in Wirklichkeit kurzzeitig im Knast war und sein Jobinterview verpasste.

Dienstag, 28. August 2012

Kritik: The Cold Light Of Day

Erst vor Kurzem zeigten wir auf, was Nicolas Cage für Rollen in recht "durchwachsenden" Filmen annimmt. Was die Action-Legende Bruce Willis dazu antreibt, in letzter Zeit nur noch Filme zuzusagen, die es nicht mal mehr in die Kinos schaffen, bleibt fragwürdig. Besonders Fans der 80er Streifen, die sich mal sagten "Ich schaue mir jeden Film mit Willis an, egal wie schlecht er ist.", bekommen allmählich ihre Zweifel an der Qualitätskontrolle seines Agenten. Wer an der Stelle meint, dass Kevin Smiths "Cop Out" daran schuld wär und dies prophezeite, klickt auf das X oben rechts und besucht diesen Blog nie wieder.


Dienstag, 7. August 2012

Kritik: Mientras Duermes (Sleep Tight)

Regisseur Jaume Balagueró beweist erneut, dass er ein Händchen für guten Horror hat, den Hollywood seit langem durch mittelmäßiges Franchise wie "Paranormal Activity" missen lässt. Diesmal wendet er sich vom "REC" Titel ab und geht näher auf die menschliche Psyche und deren Abgründe ein, bleibt seinem Apartmentkomplex treu, lässt diesmal aber die Untoten weg und nimmt sich dafür einen Hausmeister, der es liebt, wenn alle Menschen um ihn herum leiden müssen. Klingt doch schon mal absolut sympathisch.

Sonntag, 15. Juli 2012

Kritik: ATM

Horrorfilme wollen oftmals die Urängste eines Zuschauers ansprechen und solange er einigermaßen gut umgesetzt ist, klappt das meist bei empfindlicheren Gemütern auch ganz gut, wenn sie sich überhaupt zum mitgucken hinreißen lassen. Welche Ängste "ATM" beim Zuschauer hervorrufen möchte, ist mir nicht ganz so begreiflich, denn irgendwie ist mir während des ganzen Film nichts eingefallen.