Posts mit dem Label Filmgenre: Drama werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Filmgenre: Drama werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 7. September 2012
Kritik: Compliance
"Based on a true story" ist ein sehr schwieriger Begriff, denn Regisseure und Drehbuchautoren schreiben die wahren Begebenheiten gerne so um, dass es für den Zuschauer zugänglicher ist und es auch ordentlich in den Kinokassen klingelt, meist durch ein gefälschtes Happy End, welches mit der echten Geschichte dahinter rein gar nichts mehr zu tun hat. So wurde zum Beispiel "The Pursuit Of Happyness" so umgeschrieben, als wäre Chris Gardner (gespielt von Will Smith) ein liebevoller Vater, der nur das Beste für seinen Sohn möchte und dafür alles opfert, jedoch die Wahrheit so aussah, dass sein Sohn monatelang bei seiner Mutter lebte und diese Gardner wegen Körperverletzung anzeigte, weshalb er in Wirklichkeit kurzzeitig im Knast war und sein Jobinterview verpasste.
Montag, 3. September 2012
Kritik: Snow White And The Huntsman
Es läuft doch eigentlich so ab: Hollywood bringt einen Blockbuster raus, wo schon vorprogrammiert ist, dass er in den Kinokassen einschlagen wird, während sich kleinere Studios gleich daran machen, einen Mockbuster mit ähnlichen Titel und Cover als DVD-Release zu veröffentlichen, um naive Konsumenten glauben zu lassen, der eben im Kino angelaufene Film wäre schon im heimischen Elektromarkt erhältlich. Dieses Jahr wurde aber der Spieß umgedreht, denn man könnte meinen, dass "Mirror Mirror" (zur Kritik geht es hier) der billige, trashige Abklatsch war, jedoch vor dem Blockbuster-Release namens "Snow White And The Huntsman" erschien. Letzterer hätte sogar sehr gut sein können, hätte er nicht ein paar große Fehler gemacht und dabei ist nicht nur das Casting seiner Hauptdarstellerin gemeint.
Donnerstag, 16. August 2012
Kritik: Take This Waltz
Das Schema F bei Independent-Filmen:
1. Ausschließlich Indie/Folk-Musik verwenden.
2. Viele sinnlose Dialoge reinpacken, damit es tiefgründig erscheint.
3. Nur einen starken, eintönigen Farbfilter, über den ganzen Film hinweg nutzen.
4. Niemals, unter keinen Umständen, einen Spannungsbogen einbauen.
1. Ausschließlich Indie/Folk-Musik verwenden.
2. Viele sinnlose Dialoge reinpacken, damit es tiefgründig erscheint.
3. Nur einen starken, eintönigen Farbfilter, über den ganzen Film hinweg nutzen.
4. Niemals, unter keinen Umständen, einen Spannungsbogen einbauen.
Freitag, 10. August 2012
Tipp: Misfits
Gutherzige, stählerne Superhelden im farbenfrohen CGI-Gewand beherrschen das Kino Universum. Sie haben trainierte, muskelbepackte Körper, ein makelloses Gesicht und weiße Zähne, um ihre Feinde zu blenden. So richtig kann sich kein Zuschauer mit denen identifizieren, außer er leidet unter mächtigen Höhenflügen. Das es anders geht, ganz normale Jugendliche mit ihren Macken urplötzlich Superkräfte bekommen, der Einzige "Gut gegen Böse" Twist nur mit sich selbst ist, hat schon als jüngstes und wohl bekanntestes Beispiel der Film "Chronicle" bewiesen. An der Stelle werden Menschen mit zu viel Hipster-Attitude rufen "Stop! Es gab da diese eine Serie, die war schon lange davor!". Ich kann euch versichern, auch davor gab es schon ähnliche Serien und auch die haben das Rad nicht neu erfunden ("Hereos", "Reaper", "Dead Like Me", "Buffy", "Charmed" und "Xena", um ein paar Wenige zu nennen).
Dienstag, 7. August 2012
Kritik: Bernie
Wenn man den Namen Jack Black vernimmt, ist wahrscheinlich das Letzte was man erwartet einen anspruchsvollen Film zu sehen, obwohl er in der Vergangenheit des Öfteren bewiesen hat, dass er auch durchaus Rollen übernehmen kann, die Niveau mit sich bringen ("The Holiday"). Nach dem Flop "Gulliver's Travels" scheint sich Herr Black dazu entschlossen zu haben, etwas tiefgründigere Komödien anzustreben ("The Big Year") und man merkt, es steht ihm richtig gut, denn er schafft es, seine Charaktere glaubwürdig rüber zu bringen. In "Bernie" ist das auch nicht viel anders, denn hier übernimmt er den Charakter des sympathischen Leichenbestatters und Multitalentes Bernie Tiede, welcher nach einer wahren Person und dessen Geschichte nachempfunden wurde.
Sonntag, 15. Juli 2012
Kritik: The Loved Ones
Wenn man denkt, ein Thema wäre schon vollkommen ausgelutscht, wird man manchmal doch noch überrascht. Wie sowas passieren kann, zeigt "The Loved Ones". Regisseur Sean Byrne packt in seinem Erstlingswerk das klischeehafte Abschlussball-Szenario in ein "Texas Chainsaw Massacre" meets "Carrie" Setting und das Ergebnis ist absolut erfrischend, bizarr, krank und manchmal auch zum schmunzeln.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Kritik: Take Shelter
Langatmige Filme haben eine Gemeinsamkeit: sie kommen nur schleppend voran.
Wem das jetzt zu offensichtlich war, der lässt sich wahrscheinlich auch nicht bei der Schlusspointe von "Take Shelter" sonderlich beeindrucken, denn hier wird das ausgelutschte M. Night Shyamalan Konzept genommen und mit vielen Emotionen und guten Darstellern verpackt.
Wem das jetzt zu offensichtlich war, der lässt sich wahrscheinlich auch nicht bei der Schlusspointe von "Take Shelter" sonderlich beeindrucken, denn hier wird das ausgelutschte M. Night Shyamalan Konzept genommen und mit vielen Emotionen und guten Darstellern verpackt.
Freitag, 15. Juni 2012
Kritik: A Thousand Words
Vor langer, langer Zeit, man nannte sie die 80er, gab es mal einen Mann, der war das Aushängeschild der schnellen und frechen Reden. Dieser Mann brachte mit seiner Fähigkeit viele Menschen zum lachen und machte sie damit sehr glücklich. Jedoch wurde einige Jahre später ein böser Fluch auf ihn ausgesprochen und der beliebte Barde konnte nur noch in Stücken mitspielen, die so interessant waren wie die Werke des stetig am Pranger hängenden und vom Volk belächelten Lord von Boll.
Abonnieren
Posts (Atom)