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Montag, 3. September 2012

Kritik: Snow White And The Huntsman

Es läuft doch eigentlich so ab: Hollywood bringt einen Blockbuster raus, wo schon vorprogrammiert ist, dass er in den Kinokassen einschlagen wird, während sich kleinere Studios gleich daran machen, einen Mockbuster mit ähnlichen Titel und Cover als DVD-Release zu veröffentlichen, um naive Konsumenten glauben zu lassen, der eben im Kino angelaufene Film wäre schon im heimischen Elektromarkt erhältlich. Dieses Jahr wurde aber der Spieß umgedreht, denn man könnte meinen, dass "Mirror Mirror" (zur Kritik geht es hier) der billige, trashige Abklatsch war, jedoch vor dem Blockbuster-Release namens "Snow White And The Huntsman" erschien. Letzterer hätte sogar sehr gut sein können, hätte er nicht ein paar große Fehler gemacht und dabei ist nicht nur das Casting seiner Hauptdarstellerin gemeint.

Montag, 6. August 2012

Kritik: The Pirates! Band Of Misfits

Ein Jahr ist schon wieder vergangen, als uns Rob Marshall mit dem unnötigen 4. Nachfolger vom "Pirates of the Caribbean" Franchise quälte. Es war das deutliche Anzeichen dafür, dass Seeräuber nicht mehr den Filmmarkt beherrschen. Glücklicherweise gibt es noch Produktionsfirmen, denen solche Trends egal sind und die einfach nur ihr Ding durchziehen, so zum Beispiel auch Aardam Animations, die mit ihren Stop-Motion Werken wie "Wallace & Gromit" seit Jahren zu begeistern wissen und kürzlich "The Pirates! Band Of Misfits" raus brachten. Diesmal führte jedoch nicht Gründer des Animationsstudios Nick Park Regie, sondern sein Kollege Peter Lord, der auch schon vor 12 Jahren für "Chicken Run" zuständig war.


Sonntag, 15. Juli 2012

Tipp: Disneys "Gravity Falls"

Wer immer noch den 90ern und dessen Serien hinterher trauert, sollte sich Disneys "Gravity Falls" zu Gemüte ziehen. Besonders Fans von Serien wie "Regular Show" & "Adventure Time" werden hier aufgrund der gewissen "randomness" auf ihre Kosten kommen, auch wenn - typisch Disney - Gravity Falls wesentlich kindergerechter ausfällt, aber trotzdem vor Anekdoten für das "älter" Publikum strotzt.


Freitag, 13. Juli 2012

Kritik: Ice Age: Continental Drift

Normalerweise ist es bei erfolgreichen Animationsfilmen für Kinder so: Es kommen ein paar Teile für das Kino heraus. Wenn Hollywood ab dem letzten Teil merkt, es ist für das Publikum nicht mehr so interessant und die Kinobesucher werden weniger, hindert es sie nicht daran das Franchise bis zum letzten Tropfen durch TV-Produktionen auszumelken, mehrere billigere Teile werden dem Kunden als DVD-Verkäufe hinterher geworfen und letztendlich stirbt ein ehemalig gutes Franchise einen grausamen, langsamen, qualvollen Tod, über den meist nicht mal mehr Kinder lachen können. 

Lassen wir einfach die 12 weg. Wird
schon keiner merken, wo wir schon sind.

Dienstag, 29. Mai 2012

Kritik: Mirror Mirror

Die erste von den insgesamt zwei (größeren) Filmumsetzungen von Schneewittchen in diesen Jahr sah im Grunde recht vielversprechend aus. Wir haben Julia Roberts ("Pretty Woman"), die endlich aus ihren Klischee immer nur "die Gute" zu spielen herauskommt, konkurriert wird sie von der bezaubernden Lily Collins (bei der ich immer noch meine starken Zweifel habe, ob Phil wirklich der leibliche Vater ist), Nathan Lane ("Mousehunt") für den gewissen Witz, der mir besonders durch "The Birdcage" von vor viel zu vielen Jahren gut in Erinnerung geblieben ist und keine Kristen Stewart, die alles durch ihr ausdrucksloses "Talent" runterziehen könnte. Wie aber so oft, sieht der nette rote Filmapfel den uns Hollywood hier anbietet äußerlich recht verführerisch aus, aber sobald man rein beißt, fällt man in einen totenähnlichen Zustand, nur vor Langeweile statt von Gift.