Posts mit dem Label 05. Filme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 05. Filme werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 8. September 2012

Kritik: Bachelorette

Meine Güte, war "The Hangover" erfolgreich, lasst uns doch einen ähnlichen Film machen, nur mit Frauen statt Männern in der Hauptrolle. Meine Güte, war "Bridesmaids" erfolgreich, lasst uns doch einen ähnlichen Film machen, nur mehr wie "The Hangover".  Bei solchen großartigen Ideen kommen Sachen wie "Bachelorette" raus, die sich, wie der Name schon sagt, um eine Junggesellin dreht, jedoch in Wahrheit das Augenmerk eher auf die Freundinnen geworfen wird. Zumindest waren die Ideengeber bei ihren Titeln ehrlich.

Freitag, 7. September 2012

Kritik: Compliance

"Based on a true story" ist ein sehr schwieriger Begriff, denn Regisseure und Drehbuchautoren schreiben die wahren Begebenheiten gerne so um, dass es für den Zuschauer zugänglicher ist und es auch ordentlich in den Kinokassen klingelt, meist durch ein gefälschtes Happy End, welches mit der echten Geschichte dahinter rein gar nichts mehr zu tun hat. So wurde zum Beispiel "The Pursuit Of Happyness" so umgeschrieben, als wäre Chris Gardner (gespielt von Will Smith) ein liebevoller Vater, der nur das Beste für seinen Sohn möchte und dafür alles opfert, jedoch die Wahrheit so aussah, dass sein Sohn monatelang bei seiner Mutter lebte und diese Gardner wegen Körperverletzung anzeigte, weshalb er in Wirklichkeit kurzzeitig im Knast war und sein Jobinterview verpasste.

Kritik: The Three Stooges

Slapstick hat vor rund 90 Jahren wunderbar funktioniert und genau diese zeitlosen Filmchen kann man sich heute noch genüsslich geben. Heutzutage betitelt man einen ähnlichen Humor "Jackass", welcher weitaus gefährlicher, brutaler und realistischer ist, aber die Zuschauer brauchten auch schon immer neue Extreme. Jedoch machen Filmproduzenten gerne den Fehler, Klassiker keine Klassiker sein zu lassen und müssen selbst nach fast einem Jahrhundert noch gut funktionierende Dinge rebooten, die heutzutage einfach nicht mehr funktionieren, egal in welches modernes Szenario man sie wirft.


Donnerstag, 6. September 2012

Kritik: Chernobyl Diaries

Manchmal müssen amerikanische Filmproduzenten denken... Moment, lasst mich diesen Satz nochmal anders beginnen. Manche amerikanische Filmproduzenten scheinen nie zu denken, denn ständig nehmen sie es sich heraus, in fremden Territorien rum zu stochern, ohne an die Konsequenzen zu denken. Anschließend wundern sie sich, wenn der Rest der Welt ihre Darbietung nicht so annimmt, wie sie das gerne hätten. Bestes Beispiel bietet "Chernobyl Diaries".

Kritik: What To Expect When You're Expecting

Wann werden sie es endlich lernen, dass nur weil man eine große Menge an Schauspielern auf einen Haufen packt, es noch längst nicht bedeutet, einen guten Film zu produzieren? Gleich in den anfänglichen Minuten von "What To Expect When You're Expecting" sieht man in einem Freiluftkino "Dirty Dancing" im Hintergrund zu laufen. Verweise auf Klassiker können ja nett gemeint sein, aber dann sollte man auch den Hauptfilm so produzieren, dass er der gezeigten Anekdote würdig wird. Jedoch ist das Einzige, was diese Filme gemeinsam haben, ein (beziehungsweise mehrere) "Baby"(s).

Mittwoch, 5. September 2012

News: Trailereshow - Seven Psychopaths, The Impossible, The Last Stand, Bullet To The Head, Stolen, The Man With The Iron Fist, The Iceman, The Company You Keep, Bangkok Revenge

Sieben Staraufgebote
Genre: Comedy
Oder zumindest vier sollte man auf alle Fälle kennen. In "Seven Psychopaths" mimt Colin Farrell ("Total Recall (2012)") einen Autor mit Schreibblockade, dessen Freund und Hundedieb Sam Rockwell ("Moon") bei der Flaute helfen will, dabei von Christopher Walken ("The Deer Hunter") unterstützt, und von Woody Harrelson ("Natural Born Killers") gejagt werden.


Dienstag, 4. September 2012

Kritik: Men In Black 3

Zeitreisen sind eine gefährliche Angelegenheit. Sollte es eine Maschine geben, waren die Erfinder weise genug, das Gerät der Welt zu verschweigen und hoffentlich auch noch nie zu benutzen, denn immerhin wissen wir noch nicht, ob es alternative Zeitachsen gibt, egal was man macht, es immer so bleibt, wie es ist oder die Möglichkeit besteht, eine Fliege vor Millionen von Jahren zu töten und damit zu verursachen, dass wir heute von Echsenmenschen versklavt werden. Welche Wahl "Men In Black 3" davon getroffen hat, verraten wir an der Stelle natürlich nicht, aber es sei soviel gesagt, dass der Film überraschend gelungen ist.

Montag, 3. September 2012

Kritik: Snow White And The Huntsman

Es läuft doch eigentlich so ab: Hollywood bringt einen Blockbuster raus, wo schon vorprogrammiert ist, dass er in den Kinokassen einschlagen wird, während sich kleinere Studios gleich daran machen, einen Mockbuster mit ähnlichen Titel und Cover als DVD-Release zu veröffentlichen, um naive Konsumenten glauben zu lassen, der eben im Kino angelaufene Film wäre schon im heimischen Elektromarkt erhältlich. Dieses Jahr wurde aber der Spieß umgedreht, denn man könnte meinen, dass "Mirror Mirror" (zur Kritik geht es hier) der billige, trashige Abklatsch war, jedoch vor dem Blockbuster-Release namens "Snow White And The Huntsman" erschien. Letzterer hätte sogar sehr gut sein können, hätte er nicht ein paar große Fehler gemacht und dabei ist nicht nur das Casting seiner Hauptdarstellerin gemeint.

Donnerstag, 30. August 2012

Kritik: Dark Shadows (2012)

Heutige Tim Burton Filme sind wie eine Giraffe, die für eine Party mit zuviel Alkohol vorglüht: Am Anfang ist die Vorfreude und Hoffnung, dass diese Party anders als die letzten, langweiligeren Parties wird - oldschool halt - aber schnell merkt sie, es war zuviel des Gesöffs und kommt sie endlich auf dem Event an, ist es auch schon zu spät und ein langer, qualvoller Prozess bahnt sich an, bis die Speise vom Vormittag anfängt, sich vom Magen, durch den Hals, in die Kloschüssel zu ziehen. "Dark Shadows" war die Hoffnung, dass Burton etwas zu seinen dunklen statt bunten Wurzeln zurückfindet, jedoch sucht man auch hier wieder - wie schon seit rund elf Jahren - vergebens.


Dienstag, 28. August 2012

Kritik: The Cold Light Of Day

Erst vor Kurzem zeigten wir auf, was Nicolas Cage für Rollen in recht "durchwachsenden" Filmen annimmt. Was die Action-Legende Bruce Willis dazu antreibt, in letzter Zeit nur noch Filme zuzusagen, die es nicht mal mehr in die Kinos schaffen, bleibt fragwürdig. Besonders Fans der 80er Streifen, die sich mal sagten "Ich schaue mir jeden Film mit Willis an, egal wie schlecht er ist.", bekommen allmählich ihre Zweifel an der Qualitätskontrolle seines Agenten. Wer an der Stelle meint, dass Kevin Smiths "Cop Out" daran schuld wär und dies prophezeite, klickt auf das X oben rechts und besucht diesen Blog nie wieder.


Donnerstag, 16. August 2012

Kritik: Take This Waltz

Das Schema F bei Independent-Filmen:

1. Ausschließlich Indie/Folk-Musik verwenden.
2. Viele sinnlose Dialoge reinpacken, damit es tiefgründig erscheint.
3. Nur einen starken, eintönigen Farbfilter, über den ganzen Film hinweg nutzen.
4. Niemals, unter keinen Umständen, einen Spannungsbogen einbauen.

Mittwoch, 15. August 2012

Kritik: The Cabin In The Woods

"The Cabin In The Woods" zu beschreiben, um den Film eine Kritik zu geben und den Lesern beziehungsweise den Interessierten einen Ausblick darauf zu geben, was sie erwartet, sollte sich als recht schwierig herausstellen, denn hier kann man sehr schnell sehr viel spoilern. Keine Sorge, hier wird nur das verraten, was der Trailer verrät und wer sich das nicht selbst denken konnte, sollte besser hinschauen.


Artikel: Léon der Unprofessionelle - Was Besson uns verschwieg

Wir hatten schon mal erwähnt, dass wir gerne unseren Lesern neue Perspektiven aufzeigen, die harten Fakten auf den Tisch knallen und Weltbilder zerstören. Das setzt natürlich voraus, dass wir erstmal unsere eigene, kleine, schön eingerichtete Traumwelt in den Grundfesten erschüttern, so dass wir die nächsten Tage damit verbringen, Daumen nuckelnd in einer Ecke zu hocken, hin und her zu wippen und "Warum?" zu schluchzen, während uns Tränen der knallharten Realität über die Wangen kullern. So haben wir neulich unser Gesamtbild des Films "Léon" zerstört, in dem wir das vollständige erste Skript gelesen haben.

Re-enactmant der Situation, nachdem wir das Skript gelesen hatten

Wer dieses Meisterwerk noch nicht gesehen haben sollte, schaut ihn sich sofort an, lobt ihn bis ins Unermessliche, liest danach diesen Artikel und hasst Besson für seine erschütternde, erste Intention des Films.

Dienstag, 14. August 2012

Artikel: 9 Fanfilme, die Hollywood vor Neid erblassen lassen

Der Fanfilm. Unendliche Möglichkeiten. Nerds und Geeks versammeln sich, um ihr Lieblingsfranchise auf die Leinwand zu bringen - oder zumindest bei Youtube hochzuladen. Das machen sie (meistens) nicht für die dicken Scheine - da ihnen dann eine dementsprechend dicke Klage vom Rechteinhaber blühen würde - sondern zur Verbildlichung einer neuen oder erweiterten Perspektive einer bereits existierenden Geschichte, welche sie in ihrer Freizeit bis zum erbrechen erlernen, auseinander nehmen, hinterfragen, darüber diskutieren und lieben. Grund genug, eine kleine Sammlung von diesen Perlen der amateurhaft gestalteten Fiktion zu präsentieren, die oftmals für Low-Budget bis hin zu No-Budget Verhältnisse ihren Ideen-Gebern konkurrieren und sei es nur, weil sich mehr Mühe gegeben wurde als bei Joel Schumacher Versionen von Batman.

Holy Batnippels, war das ein Spaß

News: Trailershow - Taken 2, Red Dawn, End Of Watch, Deadfall, Lawless, Great Expectations, Branded, Tai Chi 0

Wie groß ist Liams Familie?
Genre: Action, Crime, Drama
Wenn das "Taken" Franchise in Zukunft weiterhin soviel Erfolg haben sollte, stellt sich wohl die Frage, wie groß die Familie des Bryan Mills ist. Wer wird dann im dritten Teil entführt? Oma Mills? Der entfernte Cousin? Das neue Baby? Der gesamte Clan beim Familientreffen? Bösewichte, die auf Rache aus sind, wird es sicherlich genug geben. Wobei, beim dritten Teil wird es sich dann sicherlich um ein Prequel handeln.

Donnerstag, 9. August 2012

Artikel: Nikolaus Rage - die haarsträubende Biographie des Nicolas Cage

Kennt Jemand den aller ersten Fernsehauftritt von Nicolas Cage? Das war 1981 in der TV-Produktion "Best of Times", die wie eine Sitcom Lacher eingebaut hatte, um die schlechten Witze zu überspielen. Offensichtlich war das eigentliche Setting schon damals absolutes Nebenprodukt, denn Mr. Cage braucht nur seine Haare im Wind wehen zu lassen, um auf Anhieb die gesamte Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu lenken und im Mittelpunkt zu stehen. Diese Salvador Dali ähnlichen Kunstwerke als Kopfbehaarung und seine Art, nur sich selbst zu spielen, hat er 31 Jahre beibehalten, ist damit zu einer der größten Schauspieler unserer Zeit geworden und lässt Filmkritiker schon vor Jonah Hill den Glauben in die Academy verlieren.


Mittwoch, 8. August 2012

Tipp: Comic-Con Episode IV: A Fan's Hope

Der Regisseur Morgan Spurlock machte sich bereits 2004 durch seine Dokumentation "Super Size Me" einen Namen, wo er sich selbst als Testobjekt zur Verfügung stellte und die Auswirkungen von Fast Food auf die Gesundheit aufzeigte. Sieben Jahre und fünf Dokumentationen später, schnappte er sich Joss Whedon   ("The Avengers") als Schreiber und Stan Lee (Marvel) als Produzent, um das schöne Leben diverser Geeks auf der Comic-Con zu filmen.

News: Trailershow - Man Of Steel, Silent Hill Revelation, (James Bond) Skyfall, This Is 40, Killing Them Softly, Trouble with the Curve, Paranormal Activity 4

Superman Re-Returns
Genre: Action, Fantasy
Nachdem Zack Snyder ("300") gemerkt hat, dass Filme ohne Comic-Vorlage wohl keine so gute Idee sind, besinnt er sich wieder auf auf bereits gemalte Geschichten und bringt die neue Superman-Version namens "Man Of Steel" auf den Markt. In der Hauptrolle als Clark Kent wird Henry Cavill ("Immortals") zu sehen sein. Der restliche Cast sind dann schon eher größere Nummern, z. B. Amy Adams ("The Fighter") als Reporterin und Angebetete Lois Lane, Russell Crowe ("The Gladiator") als biologischer Vater Jor-El, Kevin Kostner ("Robin Hood") wiederum als Adoptivvater Jonathan Kent, an dessen Seite Diane Lane als Adoptivmutter Martha Kent, Michael Shannon ("Take Shelter") als Bösewicht General Zod und Laurence Fishburne als Chef des Metropolis Newspapers Perry White (what?). Luft holen.

News: Joss Whedon bestätigt Avengers 2, aber was ist mit Spider- und Ant-Man?

Freude für Fans von Thor, Iron Man, Captain America, Hulk und Co. (sorry Nick): Joss Whedon wird auch für den zweiten Teil von "The Avengers" zuständig sein. Da er bisher eher durch kultige Serien wie "Firefly", "Buffy the Vampire Slayer" und "Dr. Horrible's Sing-Along Blog" bekannt ist, darf man gespannt sein, ober sein goldenes Händchen auch für Fortsetzungen geeignet sind. Laut imdb wird auch wieder das Drehbuch zusammen mit Jack Kirby und Stan Lee geschrieben. Weitere gute News: Der Disney-Vorsitzende Bob Igor hat bestätigt, dass Whedon außerdem an einer Live-Action TV-Serie basierend auf dem Marvel-Universum arbeiten wird. Leider sind darüber noch keine weiteren Details bekannt.

Dienstag, 7. August 2012

Kritik: Battleship

Seit der Transformers-Reihe gibt es ein einheitliches Konzept für das Bonbon-Kino: Erstens, kauft man sich die Rechte von einem Franchise, egal wie lächerlich es klingt oder wie viel Sinn es macht, z. B. "Schiffe versenken" (...das man übrigens auch mit Papier und Stift spielen kann). Zweitens, engagiert man eine talentlose Hauptdarstellerin, denn sowas funktioniert seit Megan Fox ganz gut und die Hauptsache ist, sie hat einen schönen Körper und das Gehirn des Mannes braucht nicht mehr soviel Blut, so dass er gar sich gar nicht erst fragen muss, warum die jetzt überhaupt die Rechte von Hasbro brauchten. Drittens, falls Mann langsam wieder zur Besinnung kommen sollte, möglichst viele CGI-Explosionen reinpacken, damit nicht die Frage ensteht, ob es da überhaupt eine Story gibt. Herzlichen Glückwunsch, "Battleship", du hast das Konzept grandios umgesetzt.