Montag, 12. November 2012

Rant: Gott < Mark Zuckerberg

Kennt noch jemand diese Kettenmails? Die waren damals "in", als wir noch E-Mails hatten. Kennt überhaupt noch jemand E-Mails? Das letzte Mal, als ich das Postfach meines E-Mail Accounts überprüfte, hätte ich eine Drogerie für potenzschwache Männer aufmachen können und für den Rest meines Lebens ausgesorgt, wenn das Alles, was sich dort seit meinem 16 Lebensjahr an kostenlosen Proben für Viagra anhäuft, auch stimmen würde. Jedenfalls waren Kettenmails so ziemlich der Anfang dessen, was wir heute als "Internettroll" bezeichnen. Sozusagen die Alphaversion von dem, was das Internet heute ausmacht (siehe: 4Chan, BILD.de, kreuz.net).

Dieser absolut veraltete Trend zieht sich noch bis heute fort und das nicht mal, um Jemanden davon zu überzeugen, das kostenlose Abo eines Promiklatsch-Magazin sei was total Großartiges, um ihm nächsten Monat eine schwarz/weiß bedruckte Seite zukommen zu lassen, auf der steht "Brad Pitt adoptiert Justin Bieber. Ach und schuldest mir 100 Euro Liefergebühren plus fiktive Mahnkosten.", sondern einfach nur, weil man es kann. Weil es lustig zu sehen ist, wie unendlich viele Menschen an etwas glauben und auch noch verbreiten. Etwas, dass soviel Wahrheit besitzt, wie das meist verkaufte Buch selbst.

Nein, nein. Dass mit Inhalt, Spannung, Charakter usw. ... aber die Fans sind sich ähnlich.

Samstag, 3. November 2012

Artikel: Als George Lucas es nicht schlimmer machte

Ewoks, Jar Jar Binks, Midi-Chlorianer, "The Clone Wars", Hayden Christensen, "The Force Unleashed II" und machtunempfindliche Wesen - die Liste ist endlos und George Lucas hatte schon immer ein Händchen dafür, in seinem eigenen Franchise Dinge hinzuzufügen, die den verschiedenen Geschmäcker der endlosen Zahl an Fans nicht gerecht werden. Für ihn ist es nur dann eine gute Idee, wenn die dicken Geldscheine in seinen Augen einen Jackpot anzeigen und es, sagen wir mal, vier Billion Dollar regnet.

Vier Billion Dollar! 4.000.000.000 Dollar! Das sind 9 Nullen!
High five, bitches!

Dienstag, 30. Oktober 2012

Rant: The Tester

Wenn man auf das vergangene Jahrzehnt zurückblickt, hatten es Gamer nicht einfach. Noch heute kann man die ewige Debatte darüber verfolgen, wie diese ganzen "Killerspiele" das Bewusstsein eines Jugendlichen verfälschen und zum Amoklauf antreiben würden. Jüngst gehörte laut des Moderators Rangar Yogeshwar in FernsehkritikTV "World Of Warcraft" zu den Spielen, in denen es überwiegend darum geht, Menschen abzuballern. Man erinnert sich auch gerne an den qualitativ hochwertig dokumentierten Bericht von RTL-Explosiv, in dem durch gewitzter Schnitttechnik und Bildbearbeitung Gamer so dargestellt wurden, dass man denken könnte Jason Russell hätte hier seine Inspiration für Kony2012 gefunden gehabt.

Zugegeben: Manche Besucher waren auch keine große Hilfe,
um dem Klischee entgegen zu wirken.

Mittwoch, 26. September 2012

Rant: Facebook veröffentlicht Privatnachrichten?

Ach Facebook. Du und deine User. Immer wieder gibst du ihnen einen Grund, dich zu hassen. Eine kostenlose Coummunity, die den menschlichen Wert permanent zwischen 0 bis um die 100 Euro schwanken lässt. Ja genau. Diesen Kurs hast du, wenn du bei Facebook angemeldet bist, denn durch die ganzen "Likes", egal wann, wo und wie, wissen die ganzen großen Unternehmen, was gerade so angesagt ist und du, der so darauf erpicht ist, seine Daten privat zu halten, ist selbst daran schuld.

Samstag, 8. September 2012

Kritik: Bachelorette

Meine Güte, war "The Hangover" erfolgreich, lasst uns doch einen ähnlichen Film machen, nur mit Frauen statt Männern in der Hauptrolle. Meine Güte, war "Bridesmaids" erfolgreich, lasst uns doch einen ähnlichen Film machen, nur mehr wie "The Hangover".  Bei solchen großartigen Ideen kommen Sachen wie "Bachelorette" raus, die sich, wie der Name schon sagt, um eine Junggesellin dreht, jedoch in Wahrheit das Augenmerk eher auf die Freundinnen geworfen wird. Zumindest waren die Ideengeber bei ihren Titeln ehrlich.

Freitag, 7. September 2012

Kritik: Compliance

"Based on a true story" ist ein sehr schwieriger Begriff, denn Regisseure und Drehbuchautoren schreiben die wahren Begebenheiten gerne so um, dass es für den Zuschauer zugänglicher ist und es auch ordentlich in den Kinokassen klingelt, meist durch ein gefälschtes Happy End, welches mit der echten Geschichte dahinter rein gar nichts mehr zu tun hat. So wurde zum Beispiel "The Pursuit Of Happyness" so umgeschrieben, als wäre Chris Gardner (gespielt von Will Smith) ein liebevoller Vater, der nur das Beste für seinen Sohn möchte und dafür alles opfert, jedoch die Wahrheit so aussah, dass sein Sohn monatelang bei seiner Mutter lebte und diese Gardner wegen Körperverletzung anzeigte, weshalb er in Wirklichkeit kurzzeitig im Knast war und sein Jobinterview verpasste.

Kritik: The Three Stooges

Slapstick hat vor rund 90 Jahren wunderbar funktioniert und genau diese zeitlosen Filmchen kann man sich heute noch genüsslich geben. Heutzutage betitelt man einen ähnlichen Humor "Jackass", welcher weitaus gefährlicher, brutaler und realistischer ist, aber die Zuschauer brauchten auch schon immer neue Extreme. Jedoch machen Filmproduzenten gerne den Fehler, Klassiker keine Klassiker sein zu lassen und müssen selbst nach fast einem Jahrhundert noch gut funktionierende Dinge rebooten, die heutzutage einfach nicht mehr funktionieren, egal in welches modernes Szenario man sie wirft.


Donnerstag, 6. September 2012

Kritik: Chernobyl Diaries

Manchmal müssen amerikanische Filmproduzenten denken... Moment, lasst mich diesen Satz nochmal anders beginnen. Manche amerikanische Filmproduzenten scheinen nie zu denken, denn ständig nehmen sie es sich heraus, in fremden Territorien rum zu stochern, ohne an die Konsequenzen zu denken. Anschließend wundern sie sich, wenn der Rest der Welt ihre Darbietung nicht so annimmt, wie sie das gerne hätten. Bestes Beispiel bietet "Chernobyl Diaries".

Kritik: What To Expect When You're Expecting

Wann werden sie es endlich lernen, dass nur weil man eine große Menge an Schauspielern auf einen Haufen packt, es noch längst nicht bedeutet, einen guten Film zu produzieren? Gleich in den anfänglichen Minuten von "What To Expect When You're Expecting" sieht man in einem Freiluftkino "Dirty Dancing" im Hintergrund zu laufen. Verweise auf Klassiker können ja nett gemeint sein, aber dann sollte man auch den Hauptfilm so produzieren, dass er der gezeigten Anekdote würdig wird. Jedoch ist das Einzige, was diese Filme gemeinsam haben, ein (beziehungsweise mehrere) "Baby"(s).

Mittwoch, 5. September 2012

News: Trailereshow - Seven Psychopaths, The Impossible, The Last Stand, Bullet To The Head, Stolen, The Man With The Iron Fist, The Iceman, The Company You Keep, Bangkok Revenge

Sieben Staraufgebote
Genre: Comedy
Oder zumindest vier sollte man auf alle Fälle kennen. In "Seven Psychopaths" mimt Colin Farrell ("Total Recall (2012)") einen Autor mit Schreibblockade, dessen Freund und Hundedieb Sam Rockwell ("Moon") bei der Flaute helfen will, dabei von Christopher Walken ("The Deer Hunter") unterstützt, und von Woody Harrelson ("Natural Born Killers") gejagt werden.