Sonntag, 15. Juli 2012

Kritik: The Loved Ones

Wenn man denkt, ein Thema wäre schon vollkommen ausgelutscht, wird man manchmal doch noch überrascht. Wie sowas passieren kann, zeigt "The Loved Ones". Regisseur Sean Byrne packt in seinem Erstlingswerk das klischeehafte Abschlussball-Szenario in ein "Texas Chainsaw Massacre" meets "Carrie" Setting und das Ergebnis ist absolut erfrischend, bizarr, krank und manchmal auch zum schmunzeln.

Kritik: ATM

Horrorfilme wollen oftmals die Urängste eines Zuschauers ansprechen und solange er einigermaßen gut umgesetzt ist, klappt das meist bei empfindlicheren Gemütern auch ganz gut, wenn sie sich überhaupt zum mitgucken hinreißen lassen. Welche Ängste "ATM" beim Zuschauer hervorrufen möchte, ist mir nicht ganz so begreiflich, denn irgendwie ist mir während des ganzen Film nichts eingefallen.

Tipp: Disneys "Gravity Falls"

Wer immer noch den 90ern und dessen Serien hinterher trauert, sollte sich Disneys "Gravity Falls" zu Gemüte ziehen. Besonders Fans von Serien wie "Regular Show" & "Adventure Time" werden hier aufgrund der gewissen "randomness" auf ihre Kosten kommen, auch wenn - typisch Disney - Gravity Falls wesentlich kindergerechter ausfällt, aber trotzdem vor Anekdoten für das "älter" Publikum strotzt.


Freitag, 13. Juli 2012

Kritik: Ice Age: Continental Drift

Normalerweise ist es bei erfolgreichen Animationsfilmen für Kinder so: Es kommen ein paar Teile für das Kino heraus. Wenn Hollywood ab dem letzten Teil merkt, es ist für das Publikum nicht mehr so interessant und die Kinobesucher werden weniger, hindert es sie nicht daran das Franchise bis zum letzten Tropfen durch TV-Produktionen auszumelken, mehrere billigere Teile werden dem Kunden als DVD-Verkäufe hinterher geworfen und letztendlich stirbt ein ehemalig gutes Franchise einen grausamen, langsamen, qualvollen Tod, über den meist nicht mal mehr Kinder lachen können. 

Lassen wir einfach die 12 weg. Wird
schon keiner merken, wo wir schon sind.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Kritik: Casa De Mi Padre

iCh VinDe EsS iMeR uNgLaUbLiCh ScHwEr UnT aNsTrEnGeNt, MiD sO fIiLeN fELeRn Zu ScHrEiBeN und ich kann es auch nicht besonders gut. Genauso stelle ich mir die Dreharbeiten zu "Casa De Mi Padre" vor, denn der Film versucht beabsichtigt unglaublich trashig und schlichtweg schlecht zu sein, um so an überdramatisierten, klischeehaften Telenovelas anzulehnen. Glücklicherweise konnte Regisseur Matt Piedmont das wesentlich überzeugender als ich rüberbringen.

News: Dreharbeiten zur 4. Season Arrested Development beginnen

Neun Jahre seit Serienstart hat es gedauert, aber nun endlich haben Ron Howard ("The Andy Griffith Show") und Jason Bateman ("Kill The Boss") entgültig bestätigt, dass der chaotische Bluth Clan wieder kommen wird. Fans der Serie "Arrested Development" haben schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass die so frühzeitig gestorbene Kult-Show (3 Seasons) wieder das Licht der Welt erblicken wird, als die Gerüchte um einen Film verkündet wurden, doch zeigen die Produzenten 20th Century Fox endlich die kalte Schulter und feiern ihr Comeback beim Internetvideoanbieter Netflix.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Rant: Als ich so alt war wie du, konnten wir Mathe

Ich melde mich immer mal wieder gerne in diversen Communities an, um Inspiration zu finden - oder um einfach nur über Menschen und ihre "Weisheiten", die sie öffentlich zur Schau stellen, zu schmunzeln. Perfekte Internetseite dafür ist Jappy.de.

Bei Jappy gibt es, wie in fast jeder Community, Gruppen denen man beitreten kann. Neulich fand ich die Gruppe "Als ich so alt war wie du gab es nur 151 Pokemons!" und ich musste mich wundern, wie niedrig der allgemeine Altersdurchschnitt ist, also hab wendete ich einen meiner großen Erzfeinde an: Mathe.



Dienstag, 10. Juli 2012

Artikel: Was machen eigentlich die 80er?

Fangen wir mit der obligatorischen Einleitung an, die oftmals als Stilmittel für Rückblenden genutzt wird, um den Zeitraum einer bestimmten Epoche in wenigen Worten zu beschreiben, um dann auf das eigentliche Hauptthema zu kommen: Die 80er. Es war die Zeit, in der siehe Wikipedia.

Ich hab vier Jahre in den 80ern verbracht und mich auf das Laufen,
Schlafen, Kacken und Essen in dieser Reihenfolge konzentriert,
also bildet euch gefälligst selbst.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Rant: Deutschland zieht die Schwänze ein

Es ist schon verblüffend, wie scheinheilig und ignorant der deutsche Bürger sein kann.

Drei Wochen lang wurde mal wieder Flagge gezeigt. Es wurden Schwarz-Rot-Goldene Kleidungsstücke, Überzieher, Fähnchen und Vuvuzelas gekauft, um den Stolz für die Mannschaft und dadurch automatisch für das Land selbst zu symbolisieren, weil lautes Parolen rufen unter Alkoholeinfluss nicht ausreicht. Sämtliche Communities dienten wieder mal als Live-Ticker, welcher Spieler was hätte besser machen können oder welches Tor eben geschossen wurde, weil Böller und Raketen zünden und das Anschreien des Fernsehers nicht ausreichend sind. Mit entsprechenden Farben bemalte und eingekleidete Fans gingen in ihren einheitlichen Uniformen auf die Straße, jubelten lautstark, es entstand ein Gemeinschaftsgefühl, jeder ging im Gleichschritt, das Gehirn auf Leerlauf, alle mussten es wissen, wenn Deutschland spielt, egal ob es ihnen gefällt oder nicht.

Montag, 2. Juli 2012

Kritik: Lockout

Wir drehen 12 Jahre zurück. Guy Pearce hat seine Paraderolle in "Memento". Gigantischer Film. Was zum nachdenken. Was zum mehrmals schauen. Ein vielversprechendes Talent. Guckt man sich den Trailer zum neuen Guy Pearce Film "Lockout" an, könnte man meinen, die Rolle ist zwar nicht seinem Talent entsprechend, aber trotzdem passend.