Mittwoch, 2. Januar 2013
Sonntag, 16. Dezember 2012
Rant: We Ain't Geeks
Wir leben in einer Zeit, in der jeder Mensch mit Internetanschluss der Meinung ist, seine Ansichten über die Welt teilen zu müssen. Blogs sprießen aus allen Plattformen, was in einer lese-faulen Generation ungefähr so sinnvoll ist wie einem Säugling den Hochsprung beizubringen, wobei das wesentlich erfolgsversprechender und amüsanter klingt. Höhepunkt des öffentlichen Ausschusses von uninformierten Gedanken grenz debiler Pseudo-Journalisten stellt der Blog We Ain't Geeks da.
| Der durchschnittliche We Ain't Geeks Leser. |
Montag, 3. Dezember 2012
Rant: Shorts 01 - Facebook-Schulmädchen wildern frei auf Zombie-Märschen
Mittlerweile hat "We Ain't Geeks" ganze 5.000 Klicks ernten können. Weiterhin bestehen diese überwiegend aus unseren Lieblingslesern: Bots. Wir möchten an der Stelle unseren Dank an die Schreiber dieser Programme ausdrücken, denn ohne euch würde die Blog-Funktion "Seitenaufrufe" mit samt ihren Statistiken und Aufzählungen tatsächlich Sinn machen. Feiern wollen wir das mit einer neuen Kategorie, nämlich den "Shorts". Für all die kleinen Rants, die keinen eigenen Eintrag im Blog wert sind, aber gemeinsam so stark sind, so dass sie mindestens einem echten Leser auf den Schlips treten werden.
| Wir vermuten, diese immer warm eingekleideten "Hacker" verbergen sich hinter diesen "Bots". |
Sonntag, 2. Dezember 2012
Rant: 5 Sterne Luxus für Mörder und Vergewaltiger
Ich hasse es Zeitungen zu lesen. Die meisten Zeitungen werden nicht mit Artikeln von kritischen Journalisten bestückt, sondern von vorgefertigten Meinungen aus den Federn von Hobby-Schreibern. Darum verstehe ich nicht, warum ich immer noch kein Journalist bei einer "renommierten" Zeitung bin. Falls also ein BILD-Redakteur zufällig auf diesen Blogeintrag stößt, ich wäre jeder Zeit bereit, für Euch zu arbeiten und von innen heraus zu zerstören.
Abseits dieser "Artikel", bin ich kürzlich auf einen Beitrag im Berliner Kurier gestoßen, ein 5 Sterne Gefängnis würde in Berlin gegen 2013 eröffnet werden. Vorsichtshalber schaute ich nochmal auf das Deckblatt der Zeitung, um mich zu vergewissern, ob nicht "Der Postillon" endlich eine schriftliche Version seines Satire-Blattes veröffentlicht hätte, aber es scheint tatsächlich zu stimmen. Berlin hat seit 2006 an einem Knast gearbeitet, mit Fitnessräumen, 648 Zellen, die um die 10,3 qm groß sind, Kabelanschluss, damit natürlich auch weiterhin die Verblödung durch Privatsendern gewährleistet ist, die oftmals ein großer Anreiz sind, überhaupt eine Straftat zu begehen und Möglichkeiten, um die 150 Euro im Monat - neben der Vollverpflegung und den Freizeitaktivitäten - zu verdienen.
Abseits dieser "Artikel", bin ich kürzlich auf einen Beitrag im Berliner Kurier gestoßen, ein 5 Sterne Gefängnis würde in Berlin gegen 2013 eröffnet werden. Vorsichtshalber schaute ich nochmal auf das Deckblatt der Zeitung, um mich zu vergewissern, ob nicht "Der Postillon" endlich eine schriftliche Version seines Satire-Blattes veröffentlicht hätte, aber es scheint tatsächlich zu stimmen. Berlin hat seit 2006 an einem Knast gearbeitet, mit Fitnessräumen, 648 Zellen, die um die 10,3 qm groß sind, Kabelanschluss, damit natürlich auch weiterhin die Verblödung durch Privatsendern gewährleistet ist, die oftmals ein großer Anreiz sind, überhaupt eine Straftat zu begehen und Möglichkeiten, um die 150 Euro im Monat - neben der Vollverpflegung und den Freizeitaktivitäten - zu verdienen.
| "I'm in!" |
Montag, 12. November 2012
Rant: Gott < Mark Zuckerberg
Dieser absolut veraltete Trend zieht sich noch bis heute fort und das nicht mal, um Jemanden davon zu überzeugen, das kostenlose Abo eines Promiklatsch-Magazin sei was total Großartiges, um ihm nächsten Monat eine schwarz/weiß bedruckte Seite zukommen zu lassen, auf der steht "Brad Pitt adoptiert Justin Bieber. Ach und schuldest mir 100 Euro Liefergebühren plus fiktive Mahnkosten.", sondern einfach nur, weil man es kann. Weil es lustig zu sehen ist, wie unendlich viele Menschen an etwas glauben und auch noch verbreiten. Etwas, dass soviel Wahrheit besitzt, wie das meist verkaufte Buch selbst.
| Nein, nein. Dass mit Inhalt, Spannung, Charakter usw. ... aber die Fans sind sich ähnlich. |
Samstag, 3. November 2012
Artikel: Als George Lucas es nicht schlimmer machte
Ewoks, Jar Jar Binks, Midi-Chlorianer, "The Clone Wars", Hayden Christensen, "The Force Unleashed II" und machtunempfindliche Wesen - die Liste ist endlos und George Lucas hatte schon immer ein Händchen dafür, in seinem eigenen Franchise Dinge hinzuzufügen, die den verschiedenen Geschmäcker der endlosen Zahl an Fans nicht gerecht werden. Für ihn ist es nur dann eine gute Idee, wenn die dicken Geldscheine in seinen Augen einen Jackpot anzeigen und es, sagen wir mal, vier Billion Dollar regnet.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Rant: The Tester
Wenn man auf das vergangene Jahrzehnt zurückblickt, hatten es Gamer nicht einfach. Noch heute kann man die ewige Debatte darüber verfolgen, wie diese ganzen "Killerspiele" das Bewusstsein eines Jugendlichen verfälschen und zum Amoklauf antreiben würden. Jüngst gehörte laut des Moderators Rangar Yogeshwar in FernsehkritikTV "World Of Warcraft" zu den Spielen, in denen es überwiegend darum geht, Menschen abzuballern. Man erinnert sich auch gerne an den qualitativ hochwertig dokumentierten Bericht von RTL-Explosiv, in dem durch gewitzter Schnitttechnik und Bildbearbeitung Gamer so dargestellt wurden, dass man denken könnte Jason Russell hätte hier seine Inspiration für Kony2012 gefunden gehabt.
| Zugegeben: Manche Besucher waren auch keine große Hilfe, um dem Klischee entgegen zu wirken. |
Mittwoch, 26. September 2012
Rant: Facebook veröffentlicht Privatnachrichten?
Ach Facebook. Du und deine User. Immer wieder gibst du ihnen einen Grund, dich zu hassen. Eine kostenlose Coummunity, die den menschlichen Wert permanent zwischen 0 bis um die 100 Euro schwanken lässt. Ja genau. Diesen Kurs hast du, wenn du bei Facebook angemeldet bist, denn durch die ganzen "Likes", egal wann, wo und wie, wissen die ganzen großen Unternehmen, was gerade so angesagt ist und du, der so darauf erpicht ist, seine Daten privat zu halten, ist selbst daran schuld.
Samstag, 8. September 2012
Kritik: Bachelorette
Meine Güte, war "The Hangover" erfolgreich, lasst uns doch einen ähnlichen Film machen, nur mit Frauen statt Männern in der Hauptrolle. Meine Güte, war "Bridesmaids" erfolgreich, lasst uns doch einen ähnlichen Film machen, nur mehr wie "The Hangover". Bei solchen großartigen Ideen kommen Sachen wie "Bachelorette" raus, die sich, wie der Name schon sagt, um eine Junggesellin dreht, jedoch in Wahrheit das Augenmerk eher auf die Freundinnen geworfen wird. Zumindest waren die Ideengeber bei ihren Titeln ehrlich.
Freitag, 7. September 2012
Kritik: Compliance
"Based on a true story" ist ein sehr schwieriger Begriff, denn Regisseure und Drehbuchautoren schreiben die wahren Begebenheiten gerne so um, dass es für den Zuschauer zugänglicher ist und es auch ordentlich in den Kinokassen klingelt, meist durch ein gefälschtes Happy End, welches mit der echten Geschichte dahinter rein gar nichts mehr zu tun hat. So wurde zum Beispiel "The Pursuit Of Happyness" so umgeschrieben, als wäre Chris Gardner (gespielt von Will Smith) ein liebevoller Vater, der nur das Beste für seinen Sohn möchte und dafür alles opfert, jedoch die Wahrheit so aussah, dass sein Sohn monatelang bei seiner Mutter lebte und diese Gardner wegen Körperverletzung anzeigte, weshalb er in Wirklichkeit kurzzeitig im Knast war und sein Jobinterview verpasste.
Kritik: The Three Stooges
Slapstick hat vor rund 90 Jahren wunderbar funktioniert und genau diese zeitlosen Filmchen kann man sich heute noch genüsslich geben. Heutzutage betitelt man einen ähnlichen Humor "Jackass", welcher weitaus gefährlicher, brutaler und realistischer ist, aber die Zuschauer brauchten auch schon immer neue Extreme. Jedoch machen Filmproduzenten gerne den Fehler, Klassiker keine Klassiker sein zu lassen und müssen selbst nach fast einem Jahrhundert noch gut funktionierende Dinge rebooten, die heutzutage einfach nicht mehr funktionieren, egal in welches modernes Szenario man sie wirft.
Donnerstag, 6. September 2012
Kritik: Chernobyl Diaries
Manchmal müssen amerikanische Filmproduzenten denken... Moment, lasst mich diesen Satz nochmal anders beginnen. Manche amerikanische Filmproduzenten scheinen nie zu denken, denn ständig nehmen sie es sich heraus, in fremden Territorien rum zu stochern, ohne an die Konsequenzen zu denken. Anschließend wundern sie sich, wenn der Rest der Welt ihre Darbietung nicht so annimmt, wie sie das gerne hätten. Bestes Beispiel bietet "Chernobyl Diaries".
Kritik: What To Expect When You're Expecting
Wann werden sie es endlich lernen, dass nur weil man eine große Menge an Schauspielern auf einen Haufen packt, es noch längst nicht bedeutet, einen guten Film zu produzieren? Gleich in den anfänglichen Minuten von "What To Expect When You're Expecting" sieht man in einem Freiluftkino "Dirty Dancing" im Hintergrund zu laufen. Verweise auf Klassiker können ja nett gemeint sein, aber dann sollte man auch den Hauptfilm so produzieren, dass er der gezeigten Anekdote würdig wird. Jedoch ist das Einzige, was diese Filme gemeinsam haben, ein (beziehungsweise mehrere) "Baby"(s).
Mittwoch, 5. September 2012
News: Trailereshow - Seven Psychopaths, The Impossible, The Last Stand, Bullet To The Head, Stolen, The Man With The Iron Fist, The Iceman, The Company You Keep, Bangkok Revenge
Sieben Staraufgebote
Genre: Comedy
Oder zumindest vier sollte man auf alle Fälle kennen. In "Seven Psychopaths" mimt Colin Farrell ("Total Recall (2012)") einen Autor mit Schreibblockade, dessen Freund und Hundedieb Sam Rockwell ("Moon") bei der Flaute helfen will, dabei von Christopher Walken ("The Deer Hunter") unterstützt, und von Woody Harrelson ("Natural Born Killers") gejagt werden.
Genre: Comedy
Oder zumindest vier sollte man auf alle Fälle kennen. In "Seven Psychopaths" mimt Colin Farrell ("Total Recall (2012)") einen Autor mit Schreibblockade, dessen Freund und Hundedieb Sam Rockwell ("Moon") bei der Flaute helfen will, dabei von Christopher Walken ("The Deer Hunter") unterstützt, und von Woody Harrelson ("Natural Born Killers") gejagt werden.
News: Beverly Hills Cop bekommt ein Sequel
In letzter Zeit macht sich Eddie Murphy keine Fans. Das möchte der Sender CBS ändern und kündigt an, dass ein Sequel zur beliebten "Beverly Hills Cop" Reihe geplant ist. Der Haken: Murphy wird nicht die Hauptrolle spielen, sondern sein Filmsohn wird diesen Part übernehmen.
Dienstag, 4. September 2012
Kritik: Men In Black 3
Zeitreisen sind eine gefährliche Angelegenheit. Sollte es eine Maschine geben, waren die Erfinder weise genug, das Gerät der Welt zu verschweigen und hoffentlich auch noch nie zu benutzen, denn immerhin wissen wir noch nicht, ob es alternative Zeitachsen gibt, egal was man macht, es immer so bleibt, wie es ist oder die Möglichkeit besteht, eine Fliege vor Millionen von Jahren zu töten und damit zu verursachen, dass wir heute von Echsenmenschen versklavt werden. Welche Wahl "Men In Black 3" davon getroffen hat, verraten wir an der Stelle natürlich nicht, aber es sei soviel gesagt, dass der Film überraschend gelungen ist.
Montag, 3. September 2012
Kritik: Snow White And The Huntsman
Es läuft doch eigentlich so ab: Hollywood bringt einen Blockbuster raus, wo schon vorprogrammiert ist, dass er in den Kinokassen einschlagen wird, während sich kleinere Studios gleich daran machen, einen Mockbuster mit ähnlichen Titel und Cover als DVD-Release zu veröffentlichen, um naive Konsumenten glauben zu lassen, der eben im Kino angelaufene Film wäre schon im heimischen Elektromarkt erhältlich. Dieses Jahr wurde aber der Spieß umgedreht, denn man könnte meinen, dass "Mirror Mirror" (zur Kritik geht es hier) der billige, trashige Abklatsch war, jedoch vor dem Blockbuster-Release namens "Snow White And The Huntsman" erschien. Letzterer hätte sogar sehr gut sein können, hätte er nicht ein paar große Fehler gemacht und dabei ist nicht nur das Casting seiner Hauptdarstellerin gemeint.
Donnerstag, 30. August 2012
Kritik: Dark Shadows (2012)
Heutige Tim Burton Filme sind wie eine Giraffe, die für eine Party mit zuviel Alkohol vorglüht: Am Anfang ist die Vorfreude und Hoffnung, dass diese Party anders als die letzten, langweiligeren Parties wird - oldschool halt - aber schnell merkt sie, es war zuviel des Gesöffs und kommt sie endlich auf dem Event an, ist es auch schon zu spät und ein langer, qualvoller Prozess bahnt sich an, bis die Speise vom Vormittag anfängt, sich vom Magen, durch den Hals, in die Kloschüssel zu ziehen. "Dark Shadows" war die Hoffnung, dass Burton etwas zu seinen dunklen statt bunten Wurzeln zurückfindet, jedoch sucht man auch hier wieder - wie schon seit rund elf Jahren - vergebens.
Dienstag, 28. August 2012
Kritik: The Cold Light Of Day
Erst vor Kurzem zeigten wir auf, was Nicolas Cage für Rollen in recht "durchwachsenden" Filmen annimmt. Was die Action-Legende Bruce Willis dazu antreibt, in letzter Zeit nur noch Filme zuzusagen, die es nicht mal mehr in die Kinos schaffen, bleibt fragwürdig. Besonders Fans der 80er Streifen, die sich mal sagten "Ich schaue mir jeden Film mit Willis an, egal wie schlecht er ist.", bekommen allmählich ihre Zweifel an der Qualitätskontrolle seines Agenten. Wer an der Stelle meint, dass Kevin Smiths "Cop Out" daran schuld wär und dies prophezeite, klickt auf das X oben rechts und besucht diesen Blog nie wieder.
Donnerstag, 16. August 2012
Kritik: Take This Waltz
Das Schema F bei Independent-Filmen:
1. Ausschließlich Indie/Folk-Musik verwenden.
2. Viele sinnlose Dialoge reinpacken, damit es tiefgründig erscheint.
3. Nur einen starken, eintönigen Farbfilter, über den ganzen Film hinweg nutzen.
4. Niemals, unter keinen Umständen, einen Spannungsbogen einbauen.
1. Ausschließlich Indie/Folk-Musik verwenden.
2. Viele sinnlose Dialoge reinpacken, damit es tiefgründig erscheint.
3. Nur einen starken, eintönigen Farbfilter, über den ganzen Film hinweg nutzen.
4. Niemals, unter keinen Umständen, einen Spannungsbogen einbauen.
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